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Umwelt und Nachhaltigkeit

UMWELT. FAKTEN. PRINT.: Verbände Druck und Medien starten Informationsinitiative für eine faktenbasierte Umweltdebatte über Print

Wie umweltfreundlich ist Print? Welche Umweltwirkungen hat Papier, und wie nachhaltig ist ein gedrucktes Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus? Antworten auf diese Fragen gibt die neue Informationsinitiative „UMWELT. FAKTEN. PRINT.“ des Bundesverbandes Druck und Medien e. V. (BVDM) und seiner acht Landesverbände. Ziel ist es, Wissen und Wahrnehmung von Printprodukten als nachhaltige Kommunikationsmedien zu stärken und die Umweltdebatte über Print stärker auf eine belastbare Faktenbasis zu stellen.

Mit belegbaren Fakten stärken die Verbände Druck und Medien Wissen und Wahrnehmung von Print als nachhaltiges Kommunikationsmedium, und geben gleichzeitig ihren Mitgliedern einen Werkzeugkasten für ihre eigene Umweltkommunikation an die Hand. Dafür bündelt „UMWELT. FAKTEN. PRINT.“ fundierte Informationen, belastbare Kennzahlen und transparente Quellen. Zentrale Umweltthemen rund um Print, von Papier und Recycling über Verpackungen bis hin zu den unterschiedlichen Umweltwirkungen von gedruckter und digitaler Kommunikation, werden verständlich eingeordnet.

„Die Diskussion über die Umweltwirkung von Print braucht weniger pauschale Versprechen und mehr belastbare Fakten,“ so Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Druck und Medien e. V. (BVDM). „Mit UMWELT. FAKTEN. PRINT. wollen wir Wissen schaffen, Vorurteile hinterfragen und die Umweltdebatte über Print versachlichen. Denn wer nachhaltige Kommunikationsentscheidungen treffen will, braucht belastbare Informationen statt vereinfachter Botschaften.“

Ob Print nachhaltig ist, lässt sich nicht mit einem einzigen Satz beantworten. Entscheidend sind unter anderem Herstellung, Nutzung, Reichweite, Lebensdauer und Recyclingfähigkeit. Genau hier setzt die Informationsinitiative an. „UMWELT. FAKTEN. PRINT.“ macht den Wert von Print und seine vergleichsweise gute Umweltbilanz sichtbar. Fragen wie „Wie nachhaltig ist Papier?“, „Was passiert mit Printprodukten nach ihrer Nutzung?“, „Welche Rolle spielt Recycling?“ oder „Wie ist die Umweltwirkung von Print im Vergleich zu digitalen Kommunikationsformen einzuordnen?“ werden kompakt, verständlich und quellenbasiert beantwortet.

Damit wollen die Verbände auch einer Kommunikation entgegenwirken, bei der der Verzicht auf Print pauschal mit Umweltargumenten begründet wird. Nachhaltigkeit soll nicht behauptet, sondern anhand nachvollziehbarer Kriterien bewertet werden. Die Initiative startet zu einem Zeitpunkt, an dem die Anforderungen an Umweltkommunikation deutlich steigen. Neue europäische Vorgaben zu Umweltaussagen und Nachhaltigkeitssiegeln erhöhen die Anforderungen an Unternehmen, Umweltaussagen nachvollziehbar zu belegen und korrekt einzuordnen. „UMWELT. FAKTEN. PRINT.“ schafft dafür eine belastbare Informationsgrundlage.

Die langfristig angelegte Informationsinitiative setzt auf einen Mix aus zielgruppengerechten Formaten und Instrumenten. Dazu gehören die Themen-Website umweltfaktenprint.de, Anzeigen, Plakatmotive und Social-Media-Angebote. Die Verbände Druck und Medien werden diese Inhalte gezielt gegenüber wichtigen Zielgruppen einsetzen. Gleichzeitig wird das Material Mitgliedsunternehmen als Kommunikations-Werkzeugkasten zur Verfügung gestellt. Druck- und Medienunternehmen können die entwickelten Instrumente für ihre eigene Kommunikation gegenüber Kunden, Printbuyern, Agenturen und weiteren Stakeholdern nutzen, über die Websites der Verbände herunterladen und bei Bedarf mit dem eigenen Unternehmenslogo versehen.

„Wir wollen nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern Unternehmen ganz konkret dabei unterstützen, die Fakten über Print selbst in ihre Kommunikation zu tragen“, ruft Kirsten Hommelhoff alle Mitgliedsunternehmen zur Nachnutzung auf. „So entsteht aus einer Brancheninitiative ein Werkzeug, das Unternehmen unmittelbar nutzen können.“

Die Informationsinitiative richtet sich an die gesamte Wertschöpfungskette: an Druck- und Medienunternehmen ebenso wie an Printbuyer, Agenturen, Handel, Politik, Medien und Verbraucher. Ihr Ziel ist es, die Fakten über die Umweltwirkung von Print dorthin zu bringen, wo Kommunikationsentscheidungen getroffen werden. „Wer über die Umweltwirkung von Kommunikation spricht, sollte alle Fakten kennen. Auch die über Print“, fasst die Hauptgeschäftsführerin des BVDM zusammen. 

Ansprechpartner

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Cordula Hofacker
Referentin Bildung und Öffentlichkeitsarbeit
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Gerald Walther
Berater Management & Controlling /
Nachhaltigkeit & Umwelt